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Technischer Suport
  Millennium Entwicklungsziele der UNO

"Das Basler Millenniumsinstitut erhält eine Chefin

Sonja Ribi löst den ehemaligen Basler Regierungs- und Nationalrat Remo Gysin an der Spitze de 2007 gegründeten Stiftung ab

"Ich arbeite gerne für eine bestimmte Zeit an einem Projekt", sagt Remo Gysin. "Und dann mach ich wieder etwas anderes." So hält es der frühere Basler Regierungs- und Nationalrat bis heute. Gestern gab er in einer Medienmitteilung seinen Rücktritt als Geschäftsleiter des Basler Zentrums für die Millennium Entwicklungsziele der  Vereinten Nationen (CMDG) bekannt. Nachfolgerin wir per kommenden Dienstag die Basler Politologin Sonja Ribi.

Er habe sich von Anfang an als "Bodenleger" für eine gute Sache gesehen, so Gysin. Im Dezember 2007 übernahm er die Geschäftsleitung der von der Basler Mäzenin Gisela Kutter gegründeten Stiftung - vorerst für das erste Jahr. "Daraus wurden 18 Monate", so Gysin. Es sei gelungen, die Bevölkerung für die acht UNO-Entwicklungsziele zu sensibilisieren, die eine Reduktion von Armut und Hunger in der Welt verlangen........"

Basler Zeitung, 30. Mai 2009

 

 

Korruptionsbekämpfung

"Schutz für Whistleblower

Alles weist darauf hin, dass der Polizist, der den Fall Nef durch eine Indiskretion auffliegen liess, im Interesse der Allgemeinheit handelte. Trozdem läuft er Gefahr, bestraft zu werden. Ein neues Gesetz soll dies ändern. (Aufsatz von Nationalrat Prof. Daniel Jositsch)

.......Das Bundesgericht hat die Meinung vertreten, dass Whistleblower, die an die Oeffentlichkeit treten, unlauter handeln und, sofern nicht besondere Gründe vorliegen, entlassen werden können. Erst ein parlamentarischer Vorstoss des ehemaligen SP-Nationalrates Remo gysin rüttelte die politisch Verantwortlichen auf.

Nachdem sich der Bundesrat zunächst geweigert hatte, das Problem aufzugreifen, wurde er vom Parlament gezwungen, sich der Sache anzunehmen....."

Weltwoche Nr. 1.09, Seite 32

 

Whistleblower sollen besser geschützt werden

TI Schweiz - 12. Dezember 2008

Bundesrat schickt Teilrevision des Obligationenrechts in die Vernehmlassung.

TI Schweiz wird an diesem Prozess aktiv teilnehmen und eine entsprechende Stellungnahme ausarbeiten. Der Gesetzesvorschlag basiert auf einer Motion, die TI Schweiz mit Nationalrat Remo Gysin und Ständerat Dick Marty im Jahr 2003 ausgearbeitet hatte um Whistleblower besser vor Diskriminierungen zu schützen.

Pressemitteilung des Bundesrates


Weiterführende Informationen:

Whistleblower

UNO-Millenniumsziele

"Basler wollen die UNO Ziele retten

Gisela Kutter und Remo Gysin starten "segensreiches Unterfangen", sagt die Regierung

Remo Gysin meldet sich zurück auf dem politischen Parkett, als Geschäftsführer des "Centre for the Millennium Development Goals of the United Nations" (CMDG). .......zusammen mit drei Angestellten möchte er vom Kleinbasel aus die entwicklungspolitischen Ziele der Vereinten Nationen ins Bewusstsein der Bevölkerung tragen. Vorerst in der Region, dann in der ganzen Schweiz und europaweit.

Die Millenniumsziele wurden im Jahr 2000 von 189 Nationen unterschrieben, drohen jedoch, nicht umgesetzt zu werden. Der ehemalige Regierungs- und Nationalrat meint: "Wenn die Bevölkerung Druck auf die Regierungen ausübt, kann das den UNO-Zielen zum Durchbruch verhelfen".......

Prominente Wünsche zum Gelingen hat das Projekt bereits erhalten: Der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan schreibt, die Initiative "will make a difference". Aussenministerin Micheline Calmy-Rey wirbt in ihrer Grussadresse für ihre eigene Aussenpolitik. Die Basler Regierung wünscht der Stfitung ein "segesnreiches Wirken".

......"Die Millenniumsziele sind eine Konkretisierung der Menschenrechte", sagt Gysin." (www.cmdg.ch)

Basler Zeitung, 23. Mai 2008

Musikförderung

"Musik ist die Muttersprache aller" Nationalrat Remo Gysin über den Bundesratsbericht zur musikalischen Bildung in der Schweiz Interview

baz: Herr Nationalrat Gysin, der Bundesratsbericht vom Frühling 2005 geht auf ein Postulat zurück, dass Sie im Oktober 1999 eingereicht haben. Was war damals Ihr Motiv ?

Gysin: Der Ursprung dieses Postulats liegt in der Revision der Bundesverfassung.......Erstmals wurde die Musik in der Verfassung angesprochen, allerdings integriert in einen Kulturartikel. Nun geht es um die Umsetzung dieses noch relativ abstrakten Verfassungsartikels. Das Musische sollte aufgewertet werden......

Man könnte sagen, Musik ist so etwas wie Lesen, das muss man doch nicht staatlich fördern.

Das Lesen wird doch in den Schulen intensiv gefördert. Musik ist auch Sprache. Yehudi Menuhin hielt das Singen für die eigentliche Muttersprache aller Menschen. Die Bedeutung der Musik geht weit. Sie fördert das Wohlbefinden und sie ist ein Wirtschaftsfaktor mit 500 000 Berufsleuten in der Schweiz. Musik spricht einen zentralen Nerv des Lebens an und gehört darum gefördert......"

Basler Zeitung/Kulturmagazin, 2. Juli 2005

 

UNO-MILLENNIUMSZIELE UND CH-ENTWICKLUNGSHILFE

"250 Millionen für Schuldenerlass der G-8

Parlamentarier aller Parteien fürchten um den guten Ruf der Schweiz, weil sie im weltweiten Kampf gegen die schlimmste Armut nicht mitzieht. Der G-8-Gipfel wird sie zur Kasse bitten.

"Wir sind besorgt über die ungeheuerliche Armut in der Welt", sagte der Basler SP-Nationalrat Remo Gysin.........Laut Gysin ist die Schweiz zusammen mit Japan das einzige Land, das vor der Milenniums-Zwischenbilanz er UNO im September kein zusätzliches Engagement verspreche. Mit diesem "entwicklungspolitischen Alleingang" setze der Bundesrat nicht nur das gute Image der Schweiz aufs Spiel. Er gefährde auch den UNO-Sitz in Genf, wie der Chef des UNO-Entwicklungsprogramms kürzlich erwähnt habe....... Für Gysin läge es deshalb auch im Eigeninteresse der Schweiz, wenn der Bundesrat seinen Kurs korrigieren würde....."

Tages-Anzeiger, 18. Juni 2005

Nationalräte greifen in die UNO-Reformdiskussion ein und fordern demokratische Strukturen

In einem Brief an UNO-Generalsekretär Kofi Annan fordern 101 Schweizer Parlamentarier die Vereinten Nationen zu demokratisieren.

Die Erstunterzeichner, darunter SP-Nationalrat Remo Gysin (BS) und CVP-Nationalrätin Rosmarie Zapfl /ZH), sind überzeugt, dass die geplante Reform die einmalige Chance biete, der Weltorganisation nach sechzig Jahren eine demokratische Basis zu geben....

Volle Mitsprache. Die Vereinten Nationen seien eine Institution der Diplomaten, Beamten und Regierungen, sagte Nationalrat Remo Gysin gestern vor Medien. Die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung würde zu mehr Transparenz und Legitimität führen. Gerade die UNO habe in Sachen Demokratie eine Vorbildfunktion....

Basler Zeitung, 10.2.2005

Meilenstein der besonderen Art:

UNO-Beitritt

"Kampf für UNO-Beitritt endet als absoluter Hit"

Kopf des Tages: Remo Gysin, Basler SP-Nationalrat und MIt-Initiant der UNO-Beitrittsinitiative

"Auch war dank dem (knappen) Ständemehr die Volksinitiative, bei der Gysin "von der Idee bis zur Realisierung dabei gewesen ist", fünf Jahre nach ihrer Lancierung erfolgreich."

Basler Zeitung, 4. März 2002